Richtig kompostieren
Wer Garten- und Küchenabfälle kompostiert, kann zu Hause ganz einfach wertvollen Dünger herstellen. Wir zeigen, was in den Kompost gehört – und was dort eigentlich passiert, damit fruchtbarer Boden entsteht.
Das gehört in den Kompost
Achten Sie beim Kompostieren auf die richtige Mischung aus grünen (weiche und stickstoffreiche Abfälle) und braunen (kohlenstoffreiche und trockene Abfälle) Materialien. Das verleiht dem Kompost Struktur – und versorgt ihn gleichzeitig mit ausreichend Nährstoffen. Wichtig: Entfernen Sie etwaige Aufkleber auf den Abfällen.

Das gehört nicht in den Kompost
Generell gilt: Gekochte Essensreste, Fleisch und Reste von kranken Pflanzen gehören nicht in den Kompost. Gleiches gilt für Bauschutt, Glas, Farbreste oder Kunststoff. Vorsichtig sollte man mit Eichen-, Walnuss- und Kastanienlaub sein, die Gerbsäuren enthalten und daher nur schwer verrotten. Auch Bananen- und Zitronenschalen zersetzen sich im eigenen Kompost nur schwer.

Die Natur macht’s: Das passiert im Kompost

#zukunftleben – wie fruchtbarer Boden entsteht
Fruchtbarer Boden ist ein wahres Wunderwerk. Er fördert die Artenvielfalt, speichert das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid und versorgt uns Menschen mit frischen Lebensmitteln. Das Geheimnis hinter der Fruchtbarkeit im Acker? Humus, der auch im Kompost entsteht. Werfen Sie jetzt einen Blick unter die Erde und erfahren Sie, wie Landwirtinnen und Landwirte ihre Felder mit natürlichen Mitteln stärken