Immer mehr Menschen legen Wert darauf, dass Produkte fair gehandelt und nachhaltiger angebaut werden. Genau dafür steht das Fairtrade-Siegel! Hier erfahren Sie, was es auszeichnet.
Sie sollen über eine sichere Lebensgrundlage verfügen – und über die Möglichkeit, ihre Zukunft selbstbestimmt mitzugestalten. Von den Landwirtinnen und Landwirten bis zum Groß- und Einzelhandel müssen sich deshalb alle an soziale, ökologische und ökonomische Standards halten, damit die Produkte das Fairtrade-Siegel tragen dürfen.

Diese Standards garantiert das Fairtrade-Siegel
Die ökologischen Fairtrade-Standards umfassen einen umweltschonenderen Anbau und den Schutz natürlicher Ressourcen. Gefährliche Pestizide und gentechnisch verändertes Saatgut sind tabu.
Im Mittelpunkt der ökonomischen Fairtrade-Standards stehen gerechte Mindestpreise für die Erzeugnisse der Bäuerinnen und Bauern und gerechte Löhne für die Arbeiterinnen und Arbeiter. Außerdem erhalten sie Fairtrade-Prämien, um ihre Entwicklung zu unterstützen. Sie selbst entscheiden demokratisch, in welche sozialen, ökologischen oder ökonomischen Projekte die Prämien investiert und welche Ziele damit erreicht werden sollen.
Rund 1,7 Millionen Beschäftigte auf Plantagen in 75 Anbauländern profitieren derzeit von den Fairtrade-Standards und -Mindestpreisen. FLOCERT, ein unabhängiges Zertifizierungsunternehmen und Tochtergesellschaft der Dachorganisation Fairtrade International, kontrolliert deren Einhaltung entlang der gesamten Wertschöpfungs- und Lieferkette – von den Landwirtinnen und Landwirten bis zum Groß- und Einzelhandel. Denn das Fairtrade-Siegel steht auch für größtmögliche Transparenz.
Warum zu Fairtrade-Lebensmitteln greifen?
#zukunftleben
In Äthiopien, im Nordosten Afrikas, baut der EDEKA-Partner „Sher“ Rosen nach Fairtrade-Standards an. In unserer Reportage erfahren Sie, wie Sie mit Ihrem Blumen-Kauf die Menschen in dieser Region unterstützen können.